Frauen- und Gleichstellungspolitik

    Cornelia Hardt und Silke Marweg: Frauen des Jahres 2021 in Eckernförde …

    Internationaler Frauentag 2021

    Cornelia Hardt und Silke Marweg: Frauen des Jahres 2021 in Eckernförde

    Blumen Couleur Cornelia Hardt und Silke Marweg: Frauen des Jahres 2021 in Eckernförde


    Frauen kämpfen seit Jahrhunderten für ihre Rechte: bessere Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und die Gleichstellung der Frau.

    Auch in Eckernförde nahm die Gewerkschaft ver.di den Internationalen Frauentag zum Anlass, um zwei Frauen aus Eckernförde als Frau des Jahres 2021 zu ehren. ver.di will damit Berufe in den Vordergrund rücken in denen überwiegend Frauen tätig sind und Frauen ehren, die stellvertretend für die vielen Frauen stehen, die in der Krise ihre Frau gestanden haben und maßgeblich daran beteiligt waren diese Krise zu meistern. Vor allem Frauen arbeiten in systemrelevanten Berufen und an der Schnittstelle zum Menschen.

    „Vor allem Frauen arbeiten im Gesundheitswesen, in den Kindertagesstätten, im sozialen Bereich, in der Altenpflege und im Einzelhandel. Ihnen gebührt Respekt und Anerkennung!, so Birte Dreesen, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende des ver.di Ortsvereins Eckernförde. Gerade in der Corona Krise haben sich Frauen in den systemrelevanten Berufen Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Gerade in der Corona Krise haben Frauen Deutschland am Laufen gehalten.

    In Eckernförde wurde in den späten Abendstunden Frau Silke Marweg, die seit 1989 als Arzthelferin in einer Kinderarztpraxis arbeitet und jetzt zusätzlich im Impfzentrum tätig ist, geehrt.  

    Darüber hinaus wurde Cornelia Hardt, die in der Kindertagesstätte Nord als Erzieherin arbeitet und mit ihren Kolleginnen dafür sorgt, dass die Notbetreuung sichergestellt ist geehrt. Cornelia Hardt ist seit 36 Jahren Erzieherin.

    „Meine Kolleginnen und ich wünschen sich für unseren Berufsstand mehr Anerkennung, eine bessere Bezahlung und bessere Rahmenbedingungen. Wir haben einen Bildungsauftrag und bekommen von den Schulen diesbezüglich gute Rückmeldungen. Damit wir unseren Bildungsauftrag gerecht werden können wünschen wir uns kleinere Gruppengrößen“, so Cornelia Hardt.

    Beide Frauen stehen für alle Frauen, die in systemrelevanten und frauendominierten Berufen arbeiten.